Die Regionalregierung von Madeira hat die Verordnung Nr. 140/2026 veröffentlicht, die wesentliche Änderungen an der Berechnungsformel für die maximalen Verkaufspreise von Flüssigkraftstoffen in der Autonomen Region einführt. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf den außergewöhnlichen Anstieg der Öl- und Derivatepreise infolge der geopolitischen Instabilität im Nahen Osten, die direkte wirtschaftliche und soziale Auswirkungen auf die Familien und Unternehmen auf Madeira hat.
Die wichtigste Änderung, die in Artikel 1 des Dekrets festgelegt ist, betrifft Artikel 8 der Verordnung Nr. 25/2022. Die neue Regelung legt fest, dass der in der Berechnungsformel zu berücksichtigende Anpassungsfaktor nun der Differenz zwischen den auf dem Festland praktizierten durchschnittlichen Benzinpreisen und den Preisen entspricht, die die Generaldirektion für Energie und Geologie wöchentlich an die Europäische Kommission übermittelt.
Diese Maßnahme trat am Tag ihrer Veröffentlichung, dem 27. März 2026, sofort in Kraft, mit dem Ziel, eine bessere Anpassung an die Marktgegebenheiten zu erreichen und die regionalen Verbraucher angesichts der hohen Unsicherheit auf den internationalen Märkten zu schützen.
Das Auswahlverfahren für die Laufbahn der Steuerprüfung und -revision bei der AT-RAM wurde geändert, wobei die Anzahl der zu besetzenden Stellen von fünf auf vier reduziert wurde.
Der Rat der Regionalregierung hat eine Ausgleichszahlung in Höhe von 3,8 Millionen Euro für die APRAM genehmigt, um das finanzielle Gleichgewicht des Unternehmens zu sichern.
Die Regionalregierung von Madeira hat die Haushaltsmittel für chirurgische Leistungen und den Bau der neuen Tunnelverbindung Quebradas-Amparo neu verteilt.